Was ist Content Marketing? Definition zum selbermachen

Content Marketing Definition selber machen

Content Marketing Definition finden - Foto: T.Bortels/cpu20.de

Ist dieser Artikel eine weitere Content Marketing Definition? Nicht wirklich. Es gibt sicherlich genügend Artikel, die Content Marketing thematisieren – genügend Webseiten, die versuchen, eine Definition für Content Marketing anzubieten. Aber helfen diese vielen verschiedenen Definitionen einem wirklich, zu verstehen, was Content Marketing (CM) nun eigentlich ist? Und vor allem: was CM für das eigene Geschäft, die eigene Webseite, die eigene Marketing Strategie bedeutet? Es kommt schon sehr auf die jeweilige Situation an, was CM bedeuten – und  letztendlich auch leisten kann. Ein Beispiel:

Eine Kundin kam zu mir mit dem Wunsch, die Webseite bzw. die Performance der Webseite zu optimieren. Ihre Webseite war eigentlich soweit in Ordnung – die Gestaltung zeitgemäß, die Struktur übersichtlich, die Besucherzahlen stabil. Sie ist im Coaching-Sektor tätig – ein durchaus ein ‚umkämpfter‘ Markt. Aber sie hat sich mit ihrer Firma über die Jahre in Ihrem Segment etabliert und einen entsprechend stabilen Kundenstamm aufbauen können. Soweit so gut. Die Gewinnung von Neukunden gestaltete sich aber schon immer etwas schwierig.

Im Prinzip kam sie über zwei Wege zu Neukunden: die Mundpropaganda, wenn zufriedene Kunden sie weiterempfahlen – oder über die Webseite. Da aber der Coaching-Bereich wie gesagt ein bisschen schwierig ist musste sie regelmäßig relativ hohe Summen in Werbung investieren, um überhaupt potentielle Neukunden auf ihre Webseite locken zu können.

Eines Tages kamen wir eher durch Zufall auf genau dieses Thema: Neukundengewinnung – und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Sie beklagte sich ziemlich direkt darüber, dass sie regelmäßig dreistellige Beträge in Werbung investieren musste, um über Webseite Neukunden akquirieren zu können. Letztendlich lohnte sich die Investition zwar, aber das Prinzip missfiel ihr trotzdem. Wir stellten beide fest, dass wir beide Online-Werbung nicht mögen und dass wir beide vermutlich noch nie absichtlich auf einen Werbebanner geklickt hatten.

Ich kenne diese Kundin gut – und ich kenne mich – und daher weiss ich, dass es nicht wirklich hilft, mit Buzzwörtern um sich zu werfen. Manchmal muss man erst seine eigenen Wünsche und Anfordeungen formulieren und somit seine eigene Definition von etwas finden, das es vielleicht schon als Begriff gibt.

Wir ntierten also zunächst einige Anforderungen. Ganz klar war: es sollte künftig möglich sein Neukunden über die Webseite zu gewinnen, ohne in teure Werbung investieren zu müssen. Dafür sollte die Auffindbarkeit zu relevaten Keywörtern und Themen verbessert werden – Suchmaschinenoptimieren (SEO) war somit der erste etablierte Begriff, den wir festhalten konnten.

Wir hatten schon früher über SEO gesprochen – das Thema war ihr bekannt. Aber mit Blick auf die Webseite – und vor allem die vorhandnen Inhalte konnte ich ihr nicht mit gutem Gewissen versprechen, dass ein bisschen SEO Wunder irken würde. Dafür war die Webseite einfach zu kompakt – die Inhalte sozusagen zu übersichtlich. Es kann nur das gefunden werden, was auch wirklich da ist. Content is King! Und schon waren wir beim eigentlich Thema angekommen: Content Marketing.

Was ist Content Marketing?

Zuerst sollte man sich die Frage stellen: Was ist Content? Was sind meine Inhalte? Wie möchte ich gefunden werden? Welche Inhalte sollen gefunden werden – und was kann überhaupt gefunden werden? Grundsätzlich ist alles das Content, was eben auf einer Internetseite zu finden ist: Blogeinträge, eine „Über uns“ Seite, das Impressum – alles das ist Content. Und der SInn und Zweck, solche Inhalte auf der eigenen Interseite anzubieten ist ja gerade, dass sie gefunden werden. Man möchte ggf. Produkte oder Dienstleistungen präsentieren und etwas über die eigene Firma erzählen. Vielleicht will man diese Inhalte nur so anbieten, vielleicht möchte man aber auch mithilfe der eigenen Webseite Neukunden gewinnen. Letztendlich ist der Zweck fast egal – sobald man eine Webseite online hat, hat man auch Content online.

Der Weg zur individuellen Content Marketing Definition

Marketing ist hingegen die Kunst, Menschen bzw. Kunden auf sich, die Firma, das Produkt, die Dienstleistung etc. aufmerksam zu machen. Vielleicht denken Sie, dass Marketing ’nicht Ihr DIng‘ ist, und dass das bestimmt nur etwas für ‚große Firmen‘ ist. Die Wahrscheinlichkeit ist aber relativ hoch, dass Sie bereits Marketing-Methoden anwenden – auch, wenn SIe sich dessen gar nicht bewusst sind. Haben Sie eine Broschüre oder Visitenkarten? Das sind im Prinzip Marketing-Werkzeuge – denn Sie helfen Ihnen, sich, Ihre Firma oder ein Produkt zu vermarkten. Online Marketing kann im Prinzip ähnlich reduziert verstandenwerden: Marketing im Internet. Haben Sie eine Webseite und/oder verschicken Sie hin und wieder einen Newsletter? Das ist Online Marketing.

Content + Marketing = Content Marketing

Es gibt verschiedene Marketingkanäle. Werbung ist einer. Und Content Marketing ist ein anderer. Man betreibt sozusagen Marketing mithilfe von Content. Dabei kann Content wie bereits weiter oben beschrieben theoretisch ‚alles‘ sein: ein Text, ein Blog-Eintrag, ein Video-Clip, ein Foto. Insofern kann man sagen, dass eigentlich jeder, der sein Geschäft im Internet präsentiert, bereits Content Marketing betreibt. Herzlich wilkommen im Verein.

Wie wird Ihre Internetseite gefunden?

Genau wie in der „Offline Welt“ kann im Internet nur das gefunden werden, was auch wirklich da ist. Und dementsprechend können Webseiten auch nur gefunden werden, wenn sie wenigstens über ein paar Inhalte verfügen. Oder anders ausgedrückt: nur weil eine Webseite existiert wird sie noch lange nicht gefunden. Manche Leute scheinen aber genau das zu hoffen – als ob man einfach eine Imbissbude an einer vielbefahrenen Strasse aufstellt – irgendjemand wird schon anhalten. Online ist aber sozusagen jede Imbissbude der Welt an dieser vielbefahrenen Strasse – man könnte auch sagen, die Strasse existiert nur wegen der vielen Buden. Das Bild führt jetzt aber vielleicht ein bisschen zu weit.

Grundsätzlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, online gefunden zu werden: entweder man bezahlt für Werbung, oder die Besucher kommen wegen der Inhalte. Beide Optionen haben ihren Preis. Entweder zahlt man einen gewissen Geldbetrag für Werbung, oder man wendet  Zeit und Mühe auf, um Inhalte zu produzieren. Meistens muss man Zeit und Geld aufwenden, um Besucher auf eine Webseite zu locken.

Fazit: Was kann Content Marketing leisten?

In den vergangenen Monaten ist Content Marketing ein Trendbegriff geworden, dem man sich kaum entziehen kann. Viele Definitionen sind geschrieben, viele Versprechen gemacht worden. Einige von Marketing Experten, andere von SEO Agenturen – aber kann Content Marketing die Hoffnungen erfüllen, die viele an dieses Wundermittel haben? Ja und nein. Verbirgt sich dahinter nun wirlich der Schlüssel zum Erfolg? Es kommt darauf an.

Wie oben schon ausgeführt hängen die Chancen, dass die eigene Webseite gefunden wird, mehr oder weniger direkt mit den Inhalten zusammen, die von Suchmaschienn und somit von potentiellen Besuchern und Kunden gefunden werden können. Und sicherlich kann eine gute, nachhaltige Content Marketing Strategie dazu führen, dass sich die Besucherzahlen langfristig spürbar erhöhen.

Wie eine solche Content Marketing Strategie aussehen kann muss aber letztendlich jeder für sich selbst herausfinden. Texte, Bilder, Videos, Social Media – all das kann dazu beitragen, dass eine Webseite gefunden wird. Eine Erfolgsgarantie gibt es jedoch leider nicht.

Aufgaben-Verwaltung mit Things – To-Do’s – aber richtig!

Aufgaben-Verwaltung mit Things To-Dos aber richtig

Aufgaben-Verwaltung mit Things - Screenshot T.Bortels/cpu20.de

Ich nutze schon seit Jahren das kleine aber feine Programm Things sowohl auf Mac OS, als auch als App auf iOS, zur Verwaltung meiner zahlreichen To-Do’s. Ich hatte ursprünglich das Bedürfnis, To-Do’s effizient zu verwalten. EIn einfaches synchronisieren mit dem iPhone war eine der Anforderungen. Things wurde in verschiedenen Besprechungen und Tests immer wieder hoch gelobt – also habe ich ein paar Euro investiert und mir das Programm sowohl auf meinem MacBook als auch auf dem iPhone installiert

Über mehrere Jahre habe ich Things dann auch mehr oder weniger erfolgreich genutzt. Ich war aber irgendwie immer ein bisschen zu bequem, um mir das Programm einmal genau anzusehen. Die Folge: ich habe die Aufgaben-Verwaltung zwar genutzt, aber eben auf meine spezielle Art. Nicht besonders effektiv.

Als ich Things zuerst für mich entdeckte, fand ich die einfache Aufgabenliste für mich und meine Aufgaben vollkommen ausreichend. Also wurde einfach alles als Aufgabe („To Do“) angelegt – egal, ob es sich dabei um ein Projekt (z.B. „Relaunch Webseite XY“) oder um eine kleine häusliche Aufgabe (zB „Hausverwaltung anrufen“) ging.

Um mir selbst etwas Druck zu machen habe ich dann auch noch alles bzw. fast alles unter Heute („Today“) eingeordnet. Das hatte zur Folge, dass ich immer alle Aufgaben auf einer Liste vor mir hatte. Was zunächst nicht weiter problematisch klingt wird bei dutzenden oder gar hunderten von unterschiedlichsten Aufgaben fast nicht mehr bedienbar. Man muss sich das nur mal auf der Zunge zergenen lassen: Immer! Alle! Aufgaben!. Kein WUnder, dass man am berühmten Ende des tages das Gefühl hat, nichts geschafft zu haben – auch wenn die Mamutliste um ein paar Punkte kürzer geworden ist.

Ich wusste zwar, dass Things in Anlehnung an die Methode „Getting Things Done“ entwickelt wurde. Demnach sollte man große Aufgaben bzw. Projekte in kleine Portinen, To-Do’s runterbrechen, sodass man sich eine Tagesliste zusammenstellen kann, die wirklich zu schaffen ist. Klingt nicht so kompliziert – aber ich war einfach zu bequem, mir die Arbeit zu erleichtern. Das Ergebnis: eine unüberschaubar lange Liste von „wichtigen“ Aufgaben, die alle „heute“ erledigt werden wollten. Aber so funktioniert Task-Management nunmal leider nicht.

Neulich habe ich mich dann endlich mal daran gemacht, die verschiedenen Funktionen von Things genauer zu erkunden und anschliessend auch zu nutzen. Und siehe da: ungeahnte Möglichkeiten – ungenutzte Potentiale. Ich hatte im Laufe der Zeit zwar begonnen, Projekte anzulegen und Unter-Aufgaben zu definieren – aber die Aufgaben-Verwaltung war immernoch sehr unübersichtlich. Inzwischen bin ich aber zum Glück einen großen Schritt weiter.

Was hat sich in der Art, wie ich Things benutze, nun eigentlich geändert? Nicht viel. Aber die kleinen Unterschiede haben eine große Wirkung. Ich nutz jetzt lediglich alle Bereiche („Projects“ und „Areas of Responsibility“) sowie die zeitlichen Zuordnungen so, wie es vermutlich gedacht ist. Und das macht einen grpßen Unterschied.

Gut für Produktivität UND Motivation: Wie man Things richtig nutzt

Ein Projekt ist ein Projekt – und keine Aufgabe.

Ein Projekt lässt sich in Things in beliebig viele Aufgaben unterteilen. Oder anders ausgedrückt: einem Projekt lassen sich beliebig viele Aufgaben zuordnen. Eine Faustregel besagt, dass jede Aufgabe, für die man mehr als 20 Minuten benötigt, in wenigstes zwei Aufgaben aufgeteilt werden sollte. So lässt sich ein Projekt und der damit einhegehende Projektverlauf gut nachvollziehen und dokumentieren. Man weiss nachher ziemlich genau, was man alles gemacht hat, damit ein Projekt abgeschlossen werden konnte.

Sind dann alle Aufgaben erledigt und das Projekt abgeschlossen, kann ein Projekt auch als „erledigt“ markiert werden. Sowohl das Projekt, als auch alle damit verbundenen Teilaufgaben sind anschliessend im Logbook archiviert.

Noch ein Tipp für die Nutzer von zeiterfassungsprogrammen wie Timings: Projekte und Aufgaben am besten immer gleich benennen. So lassen sich nach Projektabschluss Aufwände dokumentieren. So sammelt man ’nebenbei‘ wertvolle Erkenntnisse für kommende Projekte – was einem auch die kalkulation des nächsten Angebots erleichtern kann.

Fortlaufende und wiederkehrende Aufgaben als „Area of Responsibility“ anlegen

Fortlaufende bzw, wiederkehrende Aufgaben lassen sich am besten einer dafür angelegten Area of Responsibility zuordnen. dabei geht es um Projekte, die eigentlich keine Projekte sind – also zum Beispiel „Haushalt“ oder „Büro“ oder „Akquise“ oder ähnliches. Auch hier fallen natürlich Aufgaben an, die erledigt werden können.

Eine Area of Responsibility lässt sich in Things im Gegensatz zu einem Project nicht erledigen. Und wenn man einmal ein bisschen darüber nachdenkt, ist es auch nur logisch so. Es hat aber eben leider ein Weilchen gedauert, bis ich überhaupt anfing, den Bereich Area of Responsibility sinnvoll zu nutzen. Aber zum Glück ist es in Things sehr einfach, Aufgaben umziehen zu lassen. So waren schnell ein paar Area of Responsibility eingerichtet und die dazugehörigen Aufgaben umgezogen.

Aufgaben heute oder später erledigen? Today, Next, Scheduled, Someday

Hier lautet die Empfehlung eigentlich, sich immer nur die Aufgaben für einen bestimmten Tag vorzunehmen, die man auch halbwegs realistisch an diesem Tag erledigen kann. Ich tendiere allerdings leider immernoch dazu, mir zu viele Aufgaben auf Heute bzw. Today zu legen. Ich weiss, dass das nicht sinnvoll ist – aber so ist es nunmal. Lange Zeit hatte ich befürchtet, wichtige Aufgaben nicht wiederzufinden, wenn ich sie in einer der anderen drei Zeit-Bereiche ablegte.

Diese Befürchtung ist aber vollkommen überflüssig, wenn man Things konsequent so nutzt, wie es gedacht ist. Die Projektliste bleibt überschaubar – und mit einem Klick auf einen Projektordner hat man alle Aufgaben in einer übersichtlichen Liste – egal, ob sie für heute, morgen, oder nächste Woche angelegt sind. Und inzwischen habe ich meine Liste für die aktuellen Aufgaben ganz gut unter Kontrolle.

El Capitan: Illustrator unerwartet beendet / Pipette [fix]

El Capitan: Illustrator unerwartet beendet / Pipette [fix]

El Capitan: Illustrator unerwartet beendet - Screenshot / Collage T.Bortels/cpu20.de

SIe haben diesen Artikel vermutlich gefunden, weil Sie vor kurzem auf das neue Betriebssystem El Capitan (Mac OS 10.11) umgestiegen sind – so wie ich – und jetzt haben Sie das Problem, dass Illustrator CS5 unerwartet beendet wird, wann immer das Programm ‚regulär‘ beendet werden soll – oder wenn die Pipette genutzt wird. Ich kenne das Problem – ich habe das selber gerade durchgemacht. Und letztendlich endlich repariert. Yay!

Das „unerwartet beendet“ Problem („crash on quit“) bringt noch ein weiteres Problem mit sich: die Preferenzen wirden nicht gespeichert. Also muss beim Neustart alles wieder neu eingestellt werden – je nach Projekt kann das nervig und zeitaufwändig sein. Nicht besonders praktisch.

Beide Probleme – der Pipetten-Crash und der Quit-Crash können aber relativ einfach behoben werden. Man muss eigentlich nur zwei Datein umbenennen – das war’s dann schon. Man muss dafür zwa erstmal unter anderem in den versteckten Library-ordner hinabsteigen – aber eigentlich ist das halb so wild.

„Illustrator unerwartet beendet“ – Problemlösung für El Capitan Bug

Zuerst muss Illustrator beendet werden. Vermutlich stürtzt das Illustrator an dieser Stelle wieder ab – aber das sollte dann eigentlich auch der letzte „Crash on Quit“ gewesen sein. Dann muss man den versteckten Library-Ordner finden und öffnen. Eigentlich muss man sogar zwei Library-Ordner aufsuchen – die reguläre System-Library und die persönliche Benutzer-Library.  Wir beginnen mal mit der versteckten Library im Benutzerverzeichnis.

Zunächst wecheln wir in den Finder Dann ist in der Apple Menuleiste (ganz oben am Bildschrimrand) der Menupunkt „Gehe zu“ zu sehen sein. Bei gedrückter alt-Taste wird dann der Library-Ordner angezeigt – diesen auswählen. Nun sollte sich der Library-Ordner im Finder öffnen.  Im Library-Ordner das Verzeichnis „Application Support“ auswählen und dann ins Unterverzeichnis „Adobe“ wechseln. Hier sollte nun ein Ordner namens“CS5ServiceManager“ zu sehen sein.  Dieses muss in „CS5ServiceManager.bak” umbenannt werden.

Die zweite Datei, die umbenannt werden muss, ist in der System-Library zu finden. Öffnen Sie das Verzeichnis „Festplatte“ – entweder über den Schreibtisch /Finder oder wieder über den Menupunkt „Gehe zu“ > „Computer“. Im Verzeichnis „Festplatte“ sollte dann der Libraby-Ordner zu sehen sein. Gehen Sie dann wieder ins Verzeichnis „Application Support“ > „Adobe“ und ändern Sie den Dateinamen von „CS5ServiceManager“ in „CS5ServiceManager.bak”.

Wenn beide Dateien umbenannt sind kann Illustrator wieder gestartet werden. Jetzt sollte Illustrator weder beim benutzen der Farbauswahl-Pipette, noch beim beenden abstürzen. Und somit sollen auch die Präferenzen erhalten bleiben.

WordPress: Revolution Slider Interval anpassen (Visual Composer Element)

Sehr praktisch: viele WordPress Premium Themes werden mit mächtigen Plugins aufgeliefert, die man nicht extra bezahlen muss. Allerdings kann die Anpassung dieser Plugins ein wenig schwierig sein – und beim Support fühlt sich plötzlich niemand zuständig.

Kauft man beispielsweise eine Lizenz des beliebten Themes Stockholm, dann gibt es unter anderem gleich noch den Visual Composer und den Revolution Slider dazu. Somit kann man einfach per Drag’n’Drop eine Slideshow / einen Slider in beliebige Seiten einbauen – und über das mitgelieferter Interface auch bedingt anpassen.

Der Interval, in dem die Bilder wechseln lässt sich allerdings nur in 4 Stufen regeln. Das Dropdown Menu „auto rotate“ bietet lediglich die Auswahl 3 Sekunden, 5 Sekunden, 10 Sekunden und 15 Sekunden an – alternativ kann man die Funktion „auto rotate“ auch ausschalten.

In den meisten Fällen ist diese Auswahl siecherlich ausreichend – aber manchmal kommt es eben doch auf die Feinheiten an. Und wer es zB von jQuery-Slidern  gewöhnt ist, den Bilderwechsel-Interval auf die Tausendstel Sekunde genau einstellen zu können, der kommt sich bei der beschränken Auswahl doch ein wenig ‚ausgebremst‘ vor, um es einmal milde auszudrücken.

Wordpress Slider auto rotate Bildwechsel Interval anpassenIch habe mich also zunächst an den Support des Themes Stockholm gewandt – aber eigentlich wäre das Sache des Visual Composers. Dort sagte man mir, ich solle mir doch mal die API ansehen – ausserdem hätte der Visual Composer ja nur indirekt mit dem Revolution Slider zu tun. Langer Rede kurzer Sinn: so kam ich nicht weiter. Also ab in den Quellcode.

Um den Code des eigentlichen Sliders herum ist ein div zu finden, das ungefähr so aussieht:

<div class="wpb_gallery_slides wpb_flexslider flexslider_fade flexslider" data-flex_fx="fade" data-interval="10">

Wenn ich als Wert für „auto rotate“ 5 auswähle, steht bei „data-interval“ eine „5“ – der Bilderwechsel-Interval wird also vom Visual Composer Interface in das div – und aus dem div heraus an den Slider übergeben.

Anstatt das Interface des Visual Composer zu hacken kann man nun einfach in die Quellcode-Ansicht wechseln und den Wert dort manuell anpassen.

Zunächst also über die blaue VC-Schaltfäche den „Klassischen Modus“ aufrufen – dann über den Reiter „Text“ in den textmodus wechseln. (Geht vermutlich auch in der regulären Ansicht – mir ist aber persönlich lieber, wenn ich Shortcodes im Quellcode ändere.)

Anschliessend bekommt man unter Umständen eine sehr umfangreiche Sammlung verschiedener Shortcodes zu sehen – je nachdem, wieviele und welche Elemente man bereits über den Visual Composer in die Seite eingebaut hat. Die entscheidende Stelle sieht dann so aus:

[vc_gallery interval="10" images="22390,23006" img_size="full"]

Hier einfach den Wert für den Interval anpassen – zum Beispiel auf 7 Sekunden – und schon wechseln die Bilder im 7-Sekunden-Takt.

[vc_gallery interval="7" images="22390,23006" img_size="full"]

Der Revolution Slider bzw. das Visual Composer Interface zum Revolution Slider kann mit diesem Wert leider nichts anfangen. Wenn man zu einem späteren zeitpunkt also Bilder hinzufügt kann es passieren, dass das Interface den Wert erstmal wieder auf 3 Sekunden zurücksetzt. Dann muss man *einfach* noch einmal in den Quellcode und den Interval entsprechend anpassen.

Bilder aus der Google Suche entfernen

Bilder aus der Google Suche entfernen

Manchmal landen Bilder im Google Suche Index, die man dort vielleicht lieber nicht sehen möchte: private Bilder, Testbilder, alte Bilder. Dann stellt sich die Frage, wie kann ich die Bilder  aus der Google Suche entfernen, so dass sie nicht mehr gefunden, nicht mehr angezeigt werden? So war es auch in einem Fall, bei dem ich neulich helfen durfte.

Es ging im konkreten Fall um eine Testseite – und eigentlich sollte diese Testseite gar nicht gefunden werden. Und vor allem sollten die Bilder nicht in der Google Suche erscheinen. Ist aber trotzdem passiert.

Die Testseite lief unter einer Subdomain – und die URL war eigentlich nirgendwo gemeldet. In WordPress war meines Wissens nach sogar auch die Option „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ aktiviert. Aber irgendwie wurde die Seite dann trotzdem von Google gefunden. Man musste zwar schon eine spezielle Suchanfrage stellen (site:…) aber dann wurden so gut wie alle Seiten inklusive der Bilder bei Google zu finden.

Bilder löschen, Bilder melden – Löschung bei Google beantragen

Der schnellste Weg um nun zunächst die Bilder aus der Bildersuche zu entfernen geht wie folgt:  zuerst sollte man die Bilder vom Webserver löschen oder zumindest unerreichbar machen. Dazu kann man zum Beispiel einen einfachen Verzeichnisschutz per htaccess-Datei installieren. So ein Verzeichnisschutz lässt sich bei vielen Hosting-Anbietern direkt im Administrationsbereich des Webspace einrichten. Eine Anleitung dazu ist auch unter der Seite  Webserver/htaccess/Passwortschutz bei selfhtml.org zu finden. Damit wäre dann die Webseite und somit auch die Bilder nicht mehr erreichbar.

Wenn man keinen FTP-Zugang hat und auch keinen Verzeichnisschutz einrichten kann, bleibt einem vermutlich nichts anderes übrig, als die Bilder direkt im CMS zu löschen. Bei WordPress geht das am besten im Bereich Medien (links in der Navigationsleiste des Admin-Bereichs). Es reicht nicht aus, die Bilder aus den einzelnen Seiten zu entfernen – dann würden die Bilddateien weiterhin auf dem Webserver liegen und demensprechend auch für Google erreichbar sein. Die Bilder – also die Bilddateien müssen wirklich vom Server gelöscht werden.

Bilder aus der Google Suche entfernen

Screenshot: Bilder aus der Google Suche entfernen

Im zweiten Schritt muss man die Bilder dann bei Google als gelöscht melden. Dafür gibt es ein eigens Formular, das sich in den Google Webmaster-Tools aufrufen lässt: Veraltete Inhalte entfernen. Allerdings muss man dazu einen Google-Account haben und im Bereich Webmasters angemeldet sein.

Grundsätzlich muss die Webseite, um die es geht, nicht in den Webmaster-Tools eingetragen sein. Es genügt, dass die Bilder bzw. die Dateien vom Server gelöscht – oder wenigstens für Google unerreichbar (Verzeichnisschutz) sind. Dann läßt sich die Löschung bei Google beantragen, obwohl die Seite nicht mit dem Webmaster Account verknüpft ist. Das kann im Prinizip jeder machen, der einen Webmasters-Zugang hat. Man hilft mit einer solchen Meldung  Google also quasi dabei, gelöschte Bilder aus der Suche zu entfernen und somit den Index aktuell zu halten.Ddafür muss man sich nicht als Betreiber der betroffenen Webseite ausweisen.

Schwieriger wird es allerdings, wenn die Bilder nicht mehr im direkten Einflussbereich sind – also wenn sie zum Beispiel bereits von anderen Diensten, Webseiten oder Blogs aufgegriffen und erneut veröffentlicht wurden, Das wird Thema eines anderen Artiekels werden.

Hier noch einmal der Direkt-Link zum Google Formular Veraltete Inhalte entfernen.

Webseite langsam? Geschwindigkeit von PHP Skripten testen

Die Webseite lädt langsam? Es könnte an einem Skript liegen… Aber welches?

Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, dass eine bestimmte Funktion, eine spezielle Datenbankabfrage oder vielleicht ganz konkret ein bestimmtes WordPress Plugin zu langsam läuft, dann kann es durchaus mal sein, dass das an einem ungünstigen Loop liegt und/oder dass vielleicht zu viele (unnötige) Datenbankanfragen an den Webserver gestellt werden.

Bevor man aber loszieht und den vermeintlich langsamen Skripte mit dem Feuerschwert begegnet sollte man zunächst versuchen, die Ursache – die Bremse zu finden. Häufig reicht es dafür, einfach mal die Zeit zu stoppen, die ein bestimmtes Skript benötigt.

Dazu muss man lediglich vor Ausführung des verdächtigen Skripts eine Art Stoppuhr starten – wenn dann das Skript oder die Datenbankabfrage durchgelaufen ist schaut man einfach nach, wieviel Zeit vergangen ist. Und mit PHP ist es zum Glück auch relativ einfach, eine solche SToppuhr zu bauen und diese quasi um einen verdächtigen Code zu klammern – solange es sich eben um PHP Code handelt. Microtime ist Dein Freund!

Zunächst brauchen wir eine Variable für den Timer, der vor Ausführung des zu untersuchendes Codes gestartet wird:

$start_timer = microtime(true); // TIMER START

Dann wird der Timer gestoppt, sobald der Code durchgelaufen ist. Genau genommen wird hier einfach die Differenz zwischen START und STOPPin der Variable $time_passed gespeichert:

$time_passed = microtime(true) - $start_timer; // TIMER STOP

Man könnte den so errechneten Wert – also die Dauer über ein einfaches echo anzeigen lassen:

echo("Das Skript hat ".$time_passed." Sekunden benötigt.");

Wenn man dann noch den Wert auf zwei Kommastellen runden möchte, setzt man einfach die PHP Anweisung  round davor:

echo("Das Skript hat ".round($time_passed, 2)." Sekunden benötigt");

Alles zusammen genommen könnte am Ende dann ungefähr so aussehen:

$start_timer = microtime(true);

// hier folgt der verdächtige Code
while … {

}

$time_passed = microtime(true) - $start_timer;

echo("Das Skript hat ".round($time_passed, 2)." Sekunden benötigt.");

Nachtrag: Ob sich der Aufwand lohnt? Ist die Ladezeit überhaupt SEO-relevant? ist eine langsam ladende Seite schlecht für SEO? Und/oder ist eine langsame Webseite schlecht für UX? Alle diese Fragen können ganz klar mit JA beantwortet werden:

  • Ladezeit ist SEO-relevant
    Spätestens seit 2010 ist es offiziell: die Ladezeit einer Webseite beeinflusst neben vielen anderen Faktoren die Suchergebnisse-Position einer Webseite. Bereits 2009 hatte google ein Experiment durchgeführt, bei dem die Ladezeit der Suchergebnisseite künstlich verlangsamt wurde – und das Ergebnis war eindeutig: Ladezeit ist SEO-relevant.
  • Ladezeit ist UX-relevant
    Die oben genannten Untersuchung war im Prinzip ’natürlich‘ eine Untersuchung der User Experience. Wenn die Suchergebnisseite nur 100ms bis 400ms langsamer lädt, reduziert sich die Zahl der Suchanfragen um 0,2% bis 0,6% – die Nutzer verlieren mit abnehmender Geschwindigkeit die offenbar die Lust, die Seite zu benutzen.
  • Lohnt sich der Aufwand?
    Ich habe kürzlich für einen Kunden eine Seite optimiert, die man auch schon als WebApp bezeichnen kann. Kurz beschrieben: aus unterschiedlichen Datenbankabfragen wird je nach gesetzten Präferenzen und Optionen eine komplexe Tabelle generiert. Vor der Optimierung wurde jede Tabellenzelle bzw. die Ausgabe jeder Tabellenzelle über einen Loop einzeln generiert. Nach der Optimierung genügte eine einzige Datenbankabfrage. Wir darüberhinaus an verschiedenen Stellen im Skript die Zeit gemessen, die zum Beispiel zur Ausführung einer bestimmten Funktion benötigt wurde und anschliessend verschiedene Alternativen getestet. So konnten wir letztendlich die Zeit, die benötigt wird, um die Daten für die Tabelle zusammenzustellen von 5 – 10 Sekunden auf unter 0,5 Sekunden reduzieren. Ja: der Aufwand lohnt sich. Manchmal.